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WEISSBLECH?
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ZOMBIEMAN # 3
Horrorschocker App 1

Die frühen Jahre

Mit Saufcomix fing alles an (1992 - 1999)

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Erste Messeerfahrungen
Die erste Messe: der noch unverbrauchte Kurio auf dem Hamburger Comicsalon 1993 am Fanzinestand mit KOMA-Comix # 1
Im Sommer des Jahres 1992 entstand das erste WEISSBLECH-Comic - eine ulkige kleine Geschichte über Erlebnisse von einer semifiktiven Figur namens Quevis, einem Alter Ego von Levin Kurio. Das in kleiner Auflage zusammenkopierte Heftchen hiess WEISSBLECH präsentiert # 1 "Die Extensive Saufparty".
Ja, das war blöde, das war pubertär: nach WEISSBLECH präsentiert # 1 kam Quevis World, und danach, im März 1993, kam KOMA Comix # 1. Inhalt: Comics, die de facto nichts weiter als Partyreporte waren, und die auf wüsten Feten an Besoffene verscherbelt wurden.
Aber spassig wars, insbesondere weil damals die Hefte noch selbst gedruckt wurden, auf einer alten Copyrapid – Presse in einem verwaisten Kuhstall. An der Druckqualität der damaligen Hefte erkennt man dann auch, warum man Drucker lange lernen muss und warum Minusgrade der Konsistenz von Druckerschwärze nicht zuträglich sind.
Ab 1995 erschienen Weissblech Comics in lesbarer Qualität, und die Comics wurden massentauglicher – sofern man bei Comics überhaupt von sowas sprechen kann.
Schliesslich erschienen auch erdachte Comics, z.B. die „Sage von Saufgard“ oder „Der geifernde Grapsch“.

Saufen verkaufen

Quevis und Knülle 1996 kamen sie dann, die Quevis und Knülle Geschichten, und mit ihnen Farbcover und fiktive, aber trotzdem realitätsnahe Plots. Und aus Partyverkauf wurden Punkvertriebe und erste Head- und Comicshops.
Die WEISSBLECH-Mannschaft hatte sich ebenfalls vergrössert: Zum WC-Gründer Levin Kurio war Hauke Hille gestossen, welcher maßgeblich an der Einführung digitaler Technik beteiligt war. Das förderte zum einen die Lesbarkeit, zum anderen eröffnete es neue Möglichkeiten: Bald schon gab es im damals noch jungen Internet die ersten WEISSBLECH-Webseiten zu bestaunen. Darüber hinaus konnte man nun auch lukrative Anzeigen in den Heften unterbringen, und so zogen die Beiden als Zweigespann des Schreckens durch die regionalen Szeneläden, um selbige zu aquirieren!

Auch Inhaltlich keimten die ersten Vorzeichen kommender Veränderungen. Inzwischen waren in eher als experimentel einzustufenden Heften wie Sex und Crime(mit der letzten Ausgabe umbenannt in "Sex und Gewalt", ja, niemand bremste uns!) Comics anderer Machart erschienen.
Ein gewisser Roman Turowski veröffentlichte dort seine ersten Seiten bei Weissblech, viele weitere sollten folgen.

KOMA Comix feierte für Independentverhältnisse große Erfolge, und deshalb kam auch bald der nächste Schritt...